Tattoo Pflege

Liebe Freunde der Körperkunst!

Wir haben nun noch ein paar wichtige Pflegetipps für Euch zusammen- gestellt, denn wie Ihr wisst, sind die richtige Pflege und Nachbehandlung für ein frisch gestochenes Tattoo unabdingbar, um eine saubere Abhei- lung zu gewährleisten. Wer hier nachlässig handelt, ist vermutlich mit dem letztendlichen Ergebnis unzufrieden, da die Qualität des Motivs erheblich leiden kann. Schließlich muss die Tätowierung noch einmal nachgestochen werden, wodurch die Haut abermals angegriffen und ver- letzt wird. Also: Aufgepasst und mitgemacht!

Ein neues Tattoo ist eine Wunde und zu vergleichen mit einer Schürfwunde. Die Hautoberfläche ist also sehr empfindlich. Ihr solltet daher penibel auf Sauberkeit achten, um so Infektionen vorzubeugen.

Das frisch gestochene Tattoo wird von uns mit einem Folienverband ver- sehen. Dieser soll die Infektionsgefahr auf ein Minimum senken und die Haut vor zu schnellem Austrocknen und überhöhter Krustenbildung schützen. Optimalerweise nehmt Ihr den Verband ca. 12 Stunden nach der eigentlichen Tätowierung vorsichtig ab. Die tätowierte Haut soll an- schließend mit lauwarmen Wasser und einer PH-neutralen Seife be- ziehungsweise einer Waschlotion sanft gereinigt werden. Bitte nicht trocken reiben, sondern nur vorsichtig trocken tupfen! Ihr bekommt von uns eine spezielle Tattoo-Salbe, mit der Ihr die empfindliche Haut be- hutsam einreibt. Wahlweise ist natürlich auch eine Behandlung mit Bepanthen oder Ringelblumensalbe möglich. In den ersten Tagen sollte auch hier penibel auf das Eincremen geachtet werden und zwar mög- lichst alle zwei bis vier Stunden. Präventiv sollte ebenso ausgetretene Wundflüssigkeit vorsichtig abgewaschen werden, da die Gefahr der Krus- tenbildung immer noch besteht.

Irgendwann heilt jede Wunde, auch Euer Tattoo. Also keine Panik, nach ein paar Tagen löst sich die obere Hautschicht, etwa vergleichbar wie bei einem Sonnenbrand und Euer Wunschmotiv zeigt sich in glänzender Pracht.

Ganz wichtig noch:

Auf ausgediente Vollbäder, Saunieren oder gar Schwimmbad-Besuche sollte vorsichtshalber in den ersten vier bis sechs Wochen verzichtet werden. Duschen ist selbstverständlich erlaubt, achtet allerdings noch darauf, die feuchte Hautpartie sorgsam trocken zu tupfen. Um eine Ver- klebung oder Reizung der tätowierten Haut zu unterbinden, ist es ratsam keine hautenge, angeraute oder synthetische Kleidung zu tragen. Auch von sportlichen Aktivitäten, die die Haut zum Schwitzen bringen, raten wir ab.

Niemals kratzen oder pulen!

Ganz egal wie sehr euch der Juckreiz quält – widerstehen heißt Eure Devise, denn Jucken gehört nun mal zum Heilungsprozess. Nach dem sich die Haut neu gebildet hat, wirkt das Tattoo anfangs noch zwar etwas milchig, das legt sich jedoch bald. Allerdings gilt es auch hier, vorerst auf Sonnenbäder oder Solarium-Sitzungen zu verzichten, da die jungfräuliche Haut noch sehr empfindlich ist. Nebenbei gesagt, wirkt sich direkte Son- neneinwirkung immer ungünstig auf ein Tattoo aus, denn viel Sonne lässt insbesondere tätowierte Haut schneller altern. Also immer schön Sonnencreme oder besser noch Sunblocker mit höherem Lichtschutz- faktor benutzen.

Die Pflegetipps und -anweisungen bekommt Ihr auf jeden Fall noch mal persönlich von uns mit auf den Weg. Und wer sein Tattoo entsprechend pflegt, kann sich garantiert und dauerhaft daran erfreuen. Es obliegt also letztendlich Eurer Gewissenhaftigkeit, der Haut zum vollständigen Hei- lungsprozess zu verhelfen.

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