Zum Tätowieren berufen...

Oft werde ich gefragt, wie man eigentlich zu diesem Beruf kommt. Ich möchte Euch hier nur ganz kurz schildern, wie, wann und was mich dazu bewegte Tätowierer zu werden.
Am 01. August 1967 wurde ich in Goslar geboren. Mein Interesse für Tattoos kristallisierte sich bereits schon wenige Jahre später heraus. Im zarten Alter von sieben bis acht Jahren sah ich fasziniert und vor allen Dingen bewusst meine ersten Tattoos – Bilder auf der Haut von Menschen. Die damaligen Tattoos waren – mit Verlaub – der letzte Schrott: kruckelige Kreuze und Anker, ohne Ästhetik, ohne Reiz.

Das interessierte mich jedoch nicht sonderlich, vielmehr stand für mich im Vordergrund, dass man Haut bemalen kann und zwar dauerhaft, also ohne das Bild hinterher abwaschen zu können. Es entsteht ein indi- viduelles und persönliches Kunstwerk, dass einem nicht genommen werden kann. Seit diesem Moment war mir klar, nein – ich war mir zu 100 % sicher –, dass ich so etwas auch mal haben werde, nur besser – versteht sich!

tattoo-maschineMit 16 war es dann soweit, ich lernte einen Tätowierer kennen und nutzte die Gelegenheit. In privater Atmosphäre bekam ich mein erstes Tattoo, mit einer selbst gebauten Maschine, ein paar Rotring Farben und ´ner schönen stumpfen Nähnadel...;-)

Der Grundstein war gelegt und da ich meine Finger nicht still halten konnte, baute ich mir kurzer Hand auch eine Tattoo-Maschine und zwar nach dem Mühlestein Prinzip. Nachdem ich mich erst einmal selbst verunstaltete, ging es mit einigen Kumpels weiter. Zunächst war ich mit den Ergebnissen überhaupt nicht zufrieden und hängte – zum Wohle meiner Mitmenschen – meinen Plan bis 1991 an den Nagel. In diesem Jahr schlug meine Stunde, und ich lernte Barry aus Hannover kennen. Ich ließ mich von ihm tätowieren, wir unterhielten uns und so kam eins zum Anderen.

Ein paar Monate später wurde ich durch Barrys Hilfe stolzer Besitzer meiner ersten professionellen Tattoo-Maschine sowie einiger Farben. Dank Barrys Unterstützung fasste ich Fuß und alles lief wesentlich besser als beim ersten Versuch.
Ich tätowierte munter drauf los und lernte kurze Zeit später Mike Ford aus Peine kennen. Mike war damals bereits schon sehr erfahren und brachte mir eine Menge über das Tätowieren bei – und damit ein großes Stück weiter.

An dieser Stelle möchte ich mich insbesondere bei Barry und Mike für ihre tatkräftige Unterstützung und gesammelten Erfahrungen vielmals bedanken.

studio studio studio
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